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Interdisziplinärer Workshop am 23. Juni

Musik- und Theatergeschichte ausgestellt. Wien als Schnittstelle zwischen Transnationalität, Performativität und Institutionalisierung am Ausgang des 19. Jahrhunderts

23. Juni 2018, 10.00–17.30 Uhr
Veranstaltungsort: Österreichische Gesellschaft für Musik, Hanuschgasse 3, Stiege 4, 4. Stock, 1010 Wien

Die Internationale Ausstellung für Musik- und Theaterwesen fand von 7. Mai bis 9. Oktober 1892 im Wiener Prater statt. In ihrer Organisation und Konzeption lässt sie sich in die Kategorie der Weltausstellungen einreihen, die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts in verschiedenen Ländern veranstaltet wurden. Weltausstellungen gelten seit ihrem Bestehen als Schaufenster des kulturellen und technischen Fortschritts und als Erfahrungsorte einer wirtschaftlich und zivilisatorisch zusammenwachsenden Weltgemeinschaft. Die ausschließlich musikalisch-theatralische Exposition präsentierte die Geschichte der Tonkunst und des Theaters aller Nationen und Zeiten durch Musikinstrumente, Handschriften, Drucke, Abbildungen und Porträts. Zudem führte die Wiener Ausstellung zur Emergenz einer spezifisch musikalisch-ästhetischen Erfahrung von Musik zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Da die Ausstellung nur als Referenzpunkt dienen und nicht ausschließlich im Zentrum stehen soll, werden folgende Themenblöcke den Workshop strukturieren:

  • Transfer/Transnationalität/Netzwerke
  • Ausstellungskultur/Performativität
  • Institutionalisierung/Institutionalisierungsprozesse
  • (Kulturelle) Identität/Konstruktion von Identität

Kooperation:
Institut für Musikwissenschaft, Universität Bern
Institut für Musikwissenschaft, Universität Wien

Programm zum Download

Institut für Musikwissenschaft
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