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Simon Haasis

Terreur agréable? Untersuchung zu einer Poetik des Schrecklichen der Tragédie lyrique des späten Ancien régime (1767–1791) (Arbeitstitel, Betreuer: Gernot Gruber)

simon.haasis@gmx.net

Lebenslauf

  • Aktuelles Dissertationsprojekt seit 2014
  • Dies doctoralis am 01.10.2014
  • Studium Doktorat neu an der Universität Wien seit WS 2011/12
  • Tätigkeit als Kulturjournalist seit 2011, regelmäßige dramaturgische und wissenschaftliche Vortragstätigkeit, musikpublizistische Tätigkeit
  • Abschluss des Studiums am 14.11.2011 mit der Arbeit „Mathis – Hindemith – Kepler. Zur (Be-)Deutung des Opernschaffens Paul Hindemiths zwischen 1929 und 1957 vor dem Hintergrund der Phantasie einer ‚musica mundana‘“ mit Auszeichnung, betreut durch Gernot Gruber
  • Tutor am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien, Lehrunterstützung von Michele Calella (WS 2011/12 und SS 2012)
  • 2007–2011 Diplomstudium Musikwissenschaft mit freien Wahlfächern aus Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Philosophie, Germanistik, Kultur- und Geistesgeschichte sowie Musiktheorie an der Universität Wien

Publikationen

  • „Ein Vermittler zwischen der deutschen und französischen Musikkultur? Romain Rolland als Musikwissenschaftler zwischen den Fronten“, in: Marina Ortrud Hertrampf (Hrsg.), Romain Rolland, der Erste Weltkrieg und die deutschsprachigen Länder. Verbindung – Wahrnehmung – Rezeption, Berlin 2018, i.V.
  • „‚Ist die Kunst heiter?‘ Einige Reflexionen zu Die Liebe der Danae“, in: Gernot Gruber und Oswald Panagl (Hrsg.), Mythos – Metamorphosen – Metaphysik. Die Dialektik von Treue und Wandel im Opernschaffen von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal (= Wissenschaft und Kunst, Bd. 29), Heidelberg 2016, S. 189–200.
  • „Opernstyl. Frühe Messen von Giacomo Puccini und Pietro Mascagni“, in: Musik & Kirche 83 (6/2013), S. 424–429.
  • „Bach im Gewande des fortgeschrittensten Komponierens. Betrachtungen zur Ästhetik der Ricercar-Bearbeitung Anton Weberns“, in: Anwesenheitsnotiz. Studentische Zeitschrift für Geistes- und Kulturwissenschaften, <https://anwesenheitsnotizen.wordpress.com/heft-1-winter-2010/simon-haasis-bach-im-gewande-des-fortgeschrittensten-komponierens-betrachtungen-zur-aesthetik-der-ricercar-bearbeitung-anton-weberns1/>, 02.11.2017.

Lehrveranstaltungen

  • VO+UE Ästhetik, Geschichte und Poetik der französischen Oper (1673 bis 1791) am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien
  • SE Die Musik der letzten 100 Jahre: ein historiographisches Problem am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien gemeinsam mit Gernot Gruber

Abstract des Dissertationsprojekts

Im Rahmen meines Dissertationsprojekts verfolge ich zwei Ideenspuren: Zum einen soll es um den Versuch gehen, eine Poetik des Schrecklichen für die Tragédie lyrique des späten Ancien Régime (1767–1791) zu postulieren, und zum anderen will ich das Experiment wagen, einige aktuelle Kategorien kulturwissenschaftlicher Provenienz am Gegenstand auszuprobieren. Poetik bedeutet in diesem Zusammenhang eine theoretische Erfassung dessen aufzustellen, wie etwas gemacht worden ist. Die zentrale Frage ist also: „Wie wird der tragische Schrecken der musikalischen Tragödie evoziert und vor welchem ästhetisch-historischen Hintergrund geschieht dies?“ Auf der anderen Seite steht das freie Spiel mit aktuellen Kategorien kulturwissenschaftlicher Provenienz. In diesem Fall lassen sich diese mit den Termini Körper, Emotion und Geschlechtidentität umreißen.

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