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Newsletter Musikwissenschaft
Nummer 1, Oktober 2013

 
 
 

Das Institut für Musikwissenschaft hat einen neuen Newsletter.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe KollegInnen und FreundInnen des Musikwissenschaftlichen Instituts,

schon seit Jahren spiegeln die öffentlichen Veranstaltungen unseres Instituts aufgrund ihrer thematischen und inhaltlichen Vielfalt das breit gefächerte Spektrum der hiesigen Forschungs- und Lehrinhalte wider. Um Ihnen einen möglichst aktuellen und vollständigen Überblick über unsere jeweiligen öffentlichen musikwissenschaftlichen Angebote zu vermitteln, soll mit diesem Newsletter nun der Auftakt zu einem periodisch erscheinenden Medium gegeben werden, in welchem Sie in Abständen von zwei bis drei Monaten (je nach Semesterlage) viele interessante, spannende und mit Sicherheit auch ansprechende Angebote und Neuigkeiten aus dem Wiener Institut für Musikwissenschaft finden werden.
So wünsche ich Ihnen viel Freude und Unterhaltung bei der Lektüre und freue mich (auch im Namen des Instituts) natürlich besonders auf ein Wiedersehen bei der ein oder anderen kommenden Veranstaltung,

herzliche Grüße und einen angenehmen Start ins Semester,
Christoph Reuter (Institutsvorstand)

 
 
  Veranstaltungen von Oktober bis Dezember 2013
 

Im laufenden Wintersemester gibt es eine Fülle an verschiedenen Veranstaltungen am Institut.

 

Folgende Veranstaltungen finden am Institut oder in Kooperation mit unserem Institut im Oktober, November und Dezember 2013 statt – wir laden herzlich dazu ein!

Feier zum 80. Geburtstag von em. O. Univ.-Prof. Dr. Franz Födermayr, Zeit und Ort: 10. Oktober 2013, 20 Uhr, im Hörsaal 1 des Instituts. Für die musikalische Umrahmung sorgt der Maultrommelvirtuose Albin Paulus.

EmULausch: Auf den Spuren des Tarantismus (Sonja Kieser). Zeit und Ort: Dienstag, 29. Oktober, 18 Uhr, im Pausenraum (1. Stock des Instituts). Eine Veranstaltung von EmUK – Ethnomusikologischer Kulturverein.

LabVisit der Cognitive Science-Platform (CogSci) (Raphael Rosenberg, Christoph Reuter). Zeit und Ort: 8. November 2013, 10–13 Uhr, Wien, Kunstgeschichtliches und Musikwissenschaftliches Institut, Relexionsarmer Raum, Keller des Instituts.

Gastvortrag: The staging of Salieri's Les Danaïdes as seen by a cellist in the orchestra, von John A. Rice (Rochester). Zeit und Ort: 14. November, 17.30 Uhr, Hörsaal 1 des Instituts.

Vortrag und Buchpräsentation: Antike Verse im Gesang des Mittelalters, von Gundela Bobeth (Zürich). Musikalische Umrahmung von Eberhard Kummer (Gesang, Schoßharfe, Drehleier und Trossinger Leier). Zeit und Ort: 20. November 2013, 19 Uhr, Hörsaal 1 des Instituts.

Round Table: Publizieren in Österreich heute: 100 Jahre Studien zur Musikwissenschaft. Zeit und Ort: 21. November 2013, 11–12.30 Uhr, Aula Campus Altes AKH, Hof 1. Auf dem Podium (mit Impulsreferaten): Britta Sweers, Martin Eybl, Gerd Grupe, Hartmut Krones, Christoph Reuter. Moderation: Birgit Lodes. Gemeinsame Diskussion mit TeilnehmerInnen aus dem Publikum. Eine Veranstaltung der Denkmäler der Tonkunst in Österreich und des Instituts für Musikwissenschaft, in Verbindung mit der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft.

Buchpräsentation: Beethoven. Der einsame Revolutionär: Die neue Beethoven-Biographie. Mit dem Dirigenten und Autor Jan Caeyers (KU Leuven, Belgien), zusammen mit Otto Biba (angefragt) und Birgit Lodes (Universität Wien). Zeit und Ort: Montag, 25. November, 19 Uhr, „Eroica-Saal“ des Theatermuseums im Palais Lobkowitz (heute KHM Wien, Theatermuseum). Rezitation und Musik: wird noch bekanntgegeben. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Theatermuseum Wien, der Gesellschaft der Musikfreunde Wien, dem Verein der Freunde des Instituts für Musikwissenschaft sowie dem Beck-Verlag München.

EmUVortrag: Die Frauen in der Musik Ost­- und Südostafrikas. Vortrag mit Musik- und Videobeispielen aus Mozambik, Malawi und Tanzania (Regine Allgayer-Kaufmann). Zeit und Ort: Dienstag, 26. November, 18 Uhr, Hörsaal 1 des Instituts. Eine Veranstaltung von EmUK – Ethnomusikologischer Kulturverein.  

Museumsinstallation: NAmadeus – "Play your name with Mozarts game". Software-Installation des KV 516f (deutsch/englisch) (Christoph Reuter, Iby-Jolande Varga, Stephen Ferguson). Zeit und Ort: täglich von 10–22 Uhr, Haus der Musik, 3. Etage. Es gelten die Eintrittspreise vor Ort! 

 
 
  Jahrestagung der ÖGMW: Musikhistoriographie(n)
 

Von 21. bis 23. November findet an unserem Institut die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft statt.

 

Kritische Grundlagendebatten über Fragen der Musikhistoriographie erfreuen sich in den letzten Jahren einer bemerkenswerten Beliebtheit. Die Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft, die von 21. bis 23. November 2013 am Institut für Musikwissenschaft stattfindet, möchte an diese theoretische und methodologische Selbstreflexion innerhalb des Faches anschließen.

Das genaue Programm der Tagung finden Sie auf der Tagungshomepage:

http://musikwissenschaft.univie.ac.at/jahrestagung/

Im Rahmen der Tagung findet außerdem das Symposium der Jungen Musikwissenschaft, ein Round Table zu Publikationsmöglichkeiten in Österreich (siehe oben) sowie ein Konzert unter dem Motto "Abolventen spielen Absolventen" statt.

 
 
  Neue Mitarbeiter am Institut
 

Wir begrüßen zwei neue Mitarbeiter: Rainer Schwob und Jörg Mühlhans.

 

Rainer J. Schwob ist seit Juli 2013 Universitätsassistent für Historische Musikwissenschaft (Vertretung für Wolfgang Fuhrmann). Er studierte Musikwissenschaft in Graz und Wien (Doktorat 2004) und hatte bereits zahlreiche Lehraufträge am Institut für Musikwissenschaft inne. Seine Forschungsschwerpunkte sind Claudio Monteverdi, W. A. Mozart, die Rezeption der Wiener Klassik, Alban Berg, Bearbeitungen, "Nachtmusik" sowie – derzeit im Fokus – Vergleich und Analyse musikalisch-praktischer Interpretationen.

Link zur Webseite von Rainer J. Schwob


Jörg Mühlhans ist seit Juli 2013 Universitätsassistent prae doc für systematische Musikwissenschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind Psychoakustik, Raumakustik und Elektroakustik, speziell akustische Messtechnik. Neben kleineren Akustik-Projekten mit und für Christoph Reuter ist seine Hauptaufgabe die Erforschung von Impulsschallquellen, worüber er auch seine Dissertation verfassen wird.

Link zur Webseite von Jörg Mühlhans

 
 
  Nachrichten aus der Studienprogrammleitung
 

Das Diplomstudium Musikwissenschaft ist ausgelaufen. Zahlen und Fakten.

 

1983 wurde das Diplomstudium Musikwissenschaft an der Universität Wien eingeführt, am 30. April 2013 ist es ausgelaufen. In den 30 Jahren seines Bestehens hat es über 800 Magister und Magistra der Philosophie hervorgebracht, allein im letzten Semester seines Bestehens waren es 136. Die Implementierung der Bologna-Architektur (Bachelor-Master-Doktorat) hat an der Musikwissenschaft Wien in den Jahren 2008/2009 stattgefunden. Ein Überbleibsel des alten Systems ist das "Alte Doktorat", welches 2017 auslaufen wird.

Aktuelle Informationen zu den BA- und MA-Studienplänen sind auf der Webseite des Instituts abrufbar: https://musikwissenschaft.univie.ac.at/studium/

 
 
  Umbau in der Fachbereichsbibliothek abgeschlossen
 

Die Fachbereichsbibliothek hat nun einen eigenen Gruppenarbeitsraum.

 

Die Fachbereichsbibliothek Musikwissenschaft hat im Sommer 2013 einen größeren Umbau erfahren. Durch die bauliche Teilung der Lehrmittelsammlung konnten wir einen dezidierten Gruppenarbeitsraum schaffen, der den Studierenden ab Mitte Oktober zur Verfügung steht. Die bisher eher provisorische Möglichkeit, in Gruppen zusammenzuarbeiten, wird durch diesen eigenen Raum, der nun auch in der vorlesungsfreien Zeit nutzbar ist, deutlich aufgewertet. Außerdem sind ein Sondermagazin für AV-Medien und ein größerer Raum für die Buchbearbeitung entstanden. Dies war ein jahrelanges Desiderat und wird die Arbeit mit größeren Beständen wesentlich erleichtern.

 
 
  FWF-Projekt: Die Opernbibliothek von Kurfürst Maximilian Franz (1780–1794)
 

In dieser Rubrik werden wir regelmäßig Forschungsprojekte vorstellen, die an unserem Institut laufen. Diesmal: ein Projekt im Bereich der Historischen Musikwissenschaft, das im Frühjahr gestartet ist.

 

Das im Frühjahr 2013 angelaufene Forschungsprojekt erarbeitet nähere Informationen zu den Opern, die während der Regierungszeit von Kurfürst Maximilian Franz (1784–1794), einem Sohn von Kaiserin Maria Theresia, in Bonn aufgeführt wurden. Damit soll ein grundlegender Beitrag zur bislang eher vernachlässigten Erforschung von Beethovens frühesten musikalischen Erfahrungen und seiner Ausbildungszeit als Hofmusiker geleistet werden.
Das dreijährige, vom FWF geförderte und von Birgit Lodes geleitete Forschungsprojekt wird von Dr. John Wilson und Mag. Elisabeth Reisinger durchgeführt, in Zusammenarbeit mit dem Beethoven-Haus Bonn und PD Dr. Juliane Riepe (Halle).

Link zur Projekthomepage

 
 
  Wiener Systematische Musikwissenschaft unterwegs
 

Bei der 29. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie war das Wiener Institut zahlreich vertreten.

 

Bei der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Musikpsychologie (DGM) waren vor allem NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Bereich der Systematischen Musikwissenschaft der Universität Wien prominent vertreten und sorgten mit breit gefächerten (peer-reviewten) Beiträgen zur Dynamik- und Klangfarbenwahrnehmung, zur Chillforschung, Infraschallwahrnehmung, Phytomusikologie und zur gehörrichtigen und umweltabhängigen Audiologo-Übertragung für einen nachhaltigen wissenschaftlichen Austausch, Ausbau und Vertiefung verschiedener deutsch-österreichische Forschungsprojekte sowie für eine große Aufmerksamkeit in der musikpsychologischen Community.
Mariana Roos hat die Charme- und Impact-Offensive der Wiener Systematischen Musikwissenschaft begleitet und in einem Tagungs- und Posterbericht zusammengefasst.

Link zur Seite "Wiener Systematische Musikwissenschaft unterwegs"

Link zum Tagungsbericht

 
 
  Impressum:
Institut für Musikwissenschaft
Universität Wien
Universitätscampus AAKH
Spitalgasse 2-4, Hof 9
1090 Wien
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