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Newsletter Musikwissenschaft
Nummer 14, Dezember 2016

 
 
 

Newsletter Dezember 2016/Januar 2017

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe KollegInnen und FreundInnen des Musikwissenschaftlichen Instituts,

anbei erhalten Sie die aktuellen Meldungen rund um das Wiener Institut für Musikwissenschaft für die Monate Dezember 2016 und Jänner 2017.

Kommen Sie gut ins neue Jahr!
Ihr Newsletter-Team

 


 
 
  Veranstaltungen
 

Veranstaltungen am Institut oder in Kooperation mit unserem Institut

 

Dezember 2016

Gastvortrag Quellmalz’ Südtiroler Feldforschungen (1940–42) im Auftrag des SS-Ahnenerbes von Thomas Nußbaumer (Innsbruck) am 1. Dezember um 18:00 Uhr in Hörsaal 1 des Instituts.

Gastvortrag Correspondances – ein Portrait des Komponisten Henri Dutilleux (1916–2013) zum 100. Geburtstag von Benedikt Leßmann (Wien) am 6. Dezember um 18:00 Uhr in der Österreichischen Gesellschaft für Musik, Hanuschgasse 3, Stiege 4, 4. Stock.

Gastvortrag Tango Argentino aus choreomusikologischer Perspektive von Kendra Stepputat (Wien/Graz) am 13. Dezember um 18:00 Uhr in Hörsaal 1 des Instituts.

Wissenschaftsseminar zur aktuellen Forschung in den Bereichen Musikpsychologie, Musikphysiologie und Musikalische Akustik (Leitung: Matthias Bertsch und Christoph Reuter) am Dienstag, 13. Dezember von 18:00–20:30 Uhr. Ort (ausnahmsweise!): Seminarraum des Instituts.
• Informationen und Vortragende (Link)

Gastvortrag Die a-voci-pari-Motetten Cipriano de Rores: Text, Kontext, Analyse von Katelijne Schiltz (Regensburg) am 15. Dezember um 18:00 Uhr in Hörsaal 1 des Instituts.


Jänner 2017

Auftritt der Choralschola des Instituts (Leitung: Robert Klugseder) in der Kapelle des hl. Virgil am Stephansplatz (U-Bahn-Station) am 11. Jänner gegen 16.30 Uhr. Die Schola wird in der mittelalterlichen Kapelle, die dem Salzburger Bischof geweiht ist, unter anderem Choräle vortragen, die für den hl. Virgil geschaffen wurden. Interessierte können an der Führung teilnehmen oder am Schaufenster in der U-Bahnstation zusehen und zuhören.

Gastvortrag Das Jazzomat-Projekt (Arbeitstitel) von Klaus Frieler (Weimar) am 19. Jänner um 18:00 Uhr in Hörsaal 1 des Instituts.

Gastvortrag Das Ende der Opfer und der Beginn des Gesangs. Die ‚religiösen Transformationen der Spätantike‘ und der ‚Sonderweg‘ europäischer Musik von Andreas Haug (Würzburg) am 19. Jänner um 16:00 Uhr im Seminarraum des Instituts.

Auftritt des New Senfl Choir (Leitung: Scott Edwards) im tschechischen Gottesdienst in Maria am Gestade am 20. Jänner um 18:00 Uhr.

Gastvortrag Politik auf der Bühne oder „Segen“ für „die“ Musikedition? Operette und die Wiener Zensur zwischen 1891 und 1911 von Stefanie Acquavella-Rauch (Mainz) am 23. Jänner um 18:00 Uhr in Hörsaal 1 des Instituts.

Wissenschaftsseminar zur aktuellen Forschung in den Bereichen Musikpsychologie, Musikphysiologie und Musikalische Akustik (Leitung: Matthias Bertsch und Christoph Reuter) am Dienstag, 24. Jänner von 18:00–20:30 Uhr. Ort: ÖGfMM (Universität für Musik und darstellende Kunst, A.-v.-Webern-Pl. 1, 1030 Wien, Seminarraum M0107).
• Informationen und Vortragende (Link)

Gastvortrag Musik und Stress (Arbeitstitel) von Urs M. Nater (Marburg) am 26. Jänner um 18:00 Uhr in Hörsaal 1 des Instituts.


Februar 2017

Vorankündigung einer Tagung: Vom 1. bis 3. Februar 2017 findet am Institut die internationale Tagung Musiktheatralische Textualität. Opernbezogene Musikdrucke im deutschen Sprachraum des 18. Jahrhunderts statt (Organisation: Andrea Horz). Weitere Informationen können ab Jänner 2017 auf der Webseite des Instituts abgerufen werden.


 
 
  MitarbeiterInnen und Projekte
 

Neues von MitarbeiterInnen, Projekten und Zusammenarbeiten mit anderen Instituten

 

FWF-Projekt (Lise-Meitner-Programm) Musik als Autobiographie (Mark Evan Bonds): Wessen Gefühle hören wir in der Musik eigentlich? Kritiker und Komponisten der Aufklärungszeit sahen im musikalischen Ausdruck die objektive Wiedergabe vom Emotionen. Die Meinung, dass ein Musikstück das Innerste des Komponisten widerspiegelt, setzte sich erst ab den 1830er Jahren durch und wurde von einem Bündel philosophischer, kultureller, technologischer und wirtschaftlicher Veränderungen angetrieben. Ein neues Verständnis des Selbst, die steigende Bedeutung von Emotionen und die Entstehung eines Massenmarkts für Musik führten zu der Wahrnehmung von Musik als einer emotionalen Autobiographie. In den 1920er Jahren verschwand diese Anschauung jedoch weitgehend im Zuge der „Neuen Sachlichkeit“, die den Ausdruck nochmals als unabhängiges, rationales Kunstprodukt verstand.


FWF-Projekt (Lise-Meitner-Programm) Solistische Instrumentalmusik des 16. Jahrhunderts im süddeutschen Kulturraum (Kateryna Schöning): Ziel ist eine interdisziplinäre Erforschung der frühesten „reinen“ Instrumentalmusik für Tasteninstrumente und Laute solo im heutigen österreichischen, schweizerischen und süddeutschen Raum. Es soll festgestellt werden, welche musikalischen Determinanten den schriftlich fixierten Instrumentalstücken aus dem 16. Jahrhundert zugrunde lagen und inwiefern es legitim wäre, in den Stücken über das freie Musizieren und das immanent musikalische Denken zu reden. Es ist anzunehmen, dass a) in der Instrumentalmusik neue Denkmodelle entstanden und b) die instrumentalen Kunstwerke an das gesamte Denksystem der Zeit vor 1600 angebunden waren, d. h. dass sie unter anderem rhetorische Prinzipien wiedergaben.


FWF-Projekt Filmmusik als Problem im deutschsprachigen Journalismus (1907–1930): In diesem Einzelprojekt (Laufzeit 2016–2019) untersuchen Henriette Engelke und Francesco Finocchiaro (Projektleitung) den publizistischen Filmmusik-Diskurs in der Stummfilm-Ära anhand der zeitgenössischen Quellen. Im Zuge einer historisch-ästhetischen Abhandlung wird unter anderem eine Online-Datenbank als Dokumentationsteil entstehen, die als frei zugängliches Nachschlagewerk dienen soll.


 
 
  Einladung zu einer Winter School zur frühbarocken Motette
 

Einladung zur Winter School

 

Winter School Editing, Analysing and Performing small-scale motets of the Early Baroque Era
Where: Milan, Italy
When: February 20-24, 2017
Teaching staff: Marina Toffetti, Cristiana Miatello, Barbara Przybyszewska-Jarminska, Aleksandra Patalas, Herbert Seifert, Jana Kalinayova-Bartova
Who might participate: BA and MA, Students; Doctoral students; Post-Doc Students; young Researchers; Conservatory Students; Musicians qualified in the field of Early Music
Deadline for application: January 31, 2017
Info: marina.toffetti@unipd.it (for BA MA and PhD students and researchers); cmiatel@tin.it (for musicians and students from conservatories or academies of music), herbert.seifert@univie.ac.at (for students of Vienna University)


 
 
  Kooperation mit der ÖAW im Bereich digitale Musikedition
 

Digitale Musikedition und -analyse

 

Seit 2015 werden am Institut in Kooperation mit der Abteilung Musikwissenschaft der Akademie der Wissenschaften Lehrveranstaltungen zur digitalen Musikedition angeboten. Dieser Forschungsbereich wird nun durch das ÖAW-Programm GO!DIGITAL gefördert. Das Thema des zweijährigen Projekts lautet: „Digitale Musikanalyse mit den Techniken der Music Encoding Initiative (MEI) am Beispiel der Kompositionsstudien Anton Bruckners“.
Weitere Informationen zum Projekt

 
 
  Impressum:
Institut für Musikwissenschaft
Universität Wien
Universitätscampus AAKH
Spitalgasse 2-4, Hof 9
1090 Wien
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