Konstantin Hirschmann, BA MA

DOC-Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Dissertationsprojekt: „Componimenti, poemetti und feste – musiktheatrale Huldigung am Hof Josephs I.“
(Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Michele Calella)

konstantin.hirschmann@univie.ac.at
dmx14@gmx.at

Curriculum Vitae

Geboren 1985 in Wien

2003: Matura am Gymnasium Wasagasse in Wien

Studien der Musikwissenschaft, Politikwissenschaft, Romanistik (Italienisch) und Rechtswissenschaften.

August 2009: Stipendium des Istituto Italiano di Cultura Vienna für einen einmonatigen Italienischkurs an der Università per Stranieri di Siena.

Mai 2013: Verleihung des Titels Bachelor of Arts (BA) „mit Auszeichnung“ in Musikwissenschaft.

September 2014 und 2015: Teilnahme am Studienkurs der „Stiftung Händel-Haus“ in Halle.

Februar 2015: Teilnahme am in Florenz stattfindenden „Italienkurs Musikwissenschaft IV: Florenz unter den Medici“ der Deutschen Gesellschaft für Musikforschung (Kursleitung: Prof. Dr. Klaus Pietschmann).

November 2016: Verleihung des Titels Master of Arts (MA) „mit Auszeichnung“ in Musikwissenschaft. Titel der Masterarbeit: Die Tragicommedia Pietro Pariatis und Francesco Bartolomeo Contis und ihre Rezeption in Norddeutschland am Beispiel von Don Chisciotte in Sierra Morena (1719).

seit Sommersemester 2017: Doktoratsstudium der Musikwissenschaft an der Universität Wien.

Dezember 2017: Dies doctoralis.

April 2018: Aufnahme in die Vienna Doctoral Academy: Theory and Methodology in the Humanities.

April 2018: Zuerkennung des über drei Jahre laufenden DOC-Stipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Seit 1. Juli 2018 (bis 30. Juni 2021): Anstellung am Institut für Musikwissenschaft der Universität Wien über das DOC-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Berufliche Tätigkeiten

seit März 2016: Wissenschaftliche Hilfskraft beim FWF-Projekt „Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich“ (Leitung: Univ.-Prof. Dr. Birgit Lodes).

Sommersemester 2015 und 2016: STEOP-Tutor für „Einführung in die Musikwissenschaft II (Musik ab 1600)“ an der Universität Wien.

2014–2016: Mitarbeit am Mikrofilmarchiv des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Wien.

ab 2006: freiberuflicher Kulturjournalist.

Vorträge

April 2019: Vortrag zu Georg Friedrich Händels Orlando in der Österreichischen Gesellschaft für Musik.

Juli 2018: „La sconfitta di Gerione in Spagna – the War of the Spanish Succession Mirrored in Musico-Dramatic Celebratory Pieces at the Viennese Court“ bei der „18th Biennial International Conference on Baroque Music“ in Cremona.

Februar 2018: Einführungsvortrag für das Jeunesse-Konzert „Verkehrte Welt – Commedia dell’Austria“ von Accentus Austria im Wiener Musikverein.

Oktober 2017: „,Mezzanità de’ caratteri e dello stile‘? Die tragicommedia per musica südlich und nördlicher der Alpen“ beim „International Musicological Colloquium Brno“.

Jänner 2017: „Henry Purcells The Fairy Queen – ,Musick and Dancing industriously intermix’d with Comedy’” in der Österreichischen Gesellschaft für Musik.

Oktober 2016: „,Mescolanza del ridicolo con il grave‘ – ,Cosa nuova e curiosa‘ – ,Satyra‘. Der Weg der Tragicommedia von Venedig über Wien nach Norddeutschland“ beim Symposium „Junge Musikwissenschaft 2016“ im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft in Salzburg.

Februar 2016: „Affekt vs. Charakter in Händels Opern am Beispiel von Agrippina“ beim Symposium mit Studierenden des Instituts für Musikwissenschaft der Universität Wien „Händels Agrippina im Kontext“ in der Österreichischen Gesellschaft für Musik.

Publikationen

Masterarbeit:

Die Tragicommedia Pietro Pariatis und Francesco Bartolomeo Contis und ihre Rezeption in Norddeutschland am Beispiel von Don Chisciotte in Sierra Morena (1719), Universität Wien, 2016.

Aufsätze:

„,Mezzanità de’ caratteri e dello stile‘? Die tragicommedia per musica südlich und nördlicher der Alpen“, in: Musicologica Brunensia 53/2 (2018) (in Vorbereitung).

L’opera seria. Ranieri de’ Calzabigis Anleitung, wie man eine Oper nicht komponieren sollte“, in: Österreichische Musikzeitschrift 72/3 (2017), S. 12–16.

Lexikon-Artikel:

„Die Wiener Tonkünstler-Sozietät“, in: Frieder Reininghaus (Hrsg.), Musik und Gesellschaft, Würzburg: Könighausen & Neumann (in Vorbereitung für 2020).

„1771“, in: Frieder Reininghaus (Hrsg.), Musik und Gesellschaft, Würzburg: Könighausen & Neumann (in Vorbereitung für 2020).

Sonstiges:

Programmheftbeitrag zum Kammerkonzert (Uccellini, Matteis jr., Vivaldi, Telemann, Purcell)
der Bamberger Symphoniker in der Konzert- und Kongresshalle Bamberg am 2. Juni 2019.
 
„In einen ,italiänischen Rock‘ gekleidete Magierin“, in: Teseo (Georg Friedrich Händel), Programmheft, Theater an der Wien, 14. November 2018.

„Französische Oper in Wien um 1800. 25./26. Mai 2018“, Tagungsbericht, in: Die Musikforschung, online: https://www.musikforschung.de/index.php/aktuelles/tagungen-kongresse/tagungsberichte/tagungsberichte-2018/1632-wien-25-und-26-mai-2018

„Affektschwankungen im Zauberwald“, in: Armida (Joseph Haydn), Programmheft, Theater an der Wien, 21. Februar 2018, S. 11–21.

„Händels bewunderungswürdige Intrigantin“, in: Agrippina (Georg Friedrich Händel), Programmheft, Theater an der Wien, 18. März 2016, S. 46–51.

Zahlreiche Berichte, Interviews und Rezensionen in österreichischen Periodika wie der Österreichischen Musikzeitschrift, der Bühne oder artlive.