Die Tagung wird zur angegebenen Zeit virtuell stattfinden. Weitere Informationen folgen.

Das Rahmenprogramm (Konzerte, Führungen, Ausklang im Archiv) muss leider entfallen.

 

Das Symposium, zu dem zahlreiche internationale ExpertInnen verschiedener Disziplinen nach Wien kommen werden, geht Fragen der Beharrungskraft und Neuformation adeliger Netzwerke nach, insbesondere Praktiken aristokratischer Kunstförderung angesichts politischer Umwälzungen. Daran anknüpfend geht es um Fragen, welche Konturen und Veränderungen sich daraus für neuartige „Geflechte“ von Musikkultur und für die (Selbst-)Verortung der Musik und ihrer Akteure ergaben, wie sich Praktiken der Erinnerungskultur im Sinne einer Reformulierung der Memoria veränderten, die einen Komponisten wie Beethoven kanonisierend und heroisierend ins kulturelle Gedächtnis hoben.

 

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